Aktuelles zur Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück

Stand: 21.09.22 12:22 Uhr

Bischof Franz-Josef Bode ist heute (Donnerstag, 22. September) in einer Pressekonferenz ausführlich auf die Inhalte der Studie eingegangen. Das Statement des Bischofs können Sie hier herunterladen. Die Pressekonferenz können Sie außerdem auf der YouTube-Seite des Bistum Osnabrück anschauen. 

Noch bis Samstag ist eine Hotline des Bistums geschaltet: Unter der Nummer 0541 318780 sind am 22. September zwischen bis 19 Uhr sowie am 23. und 24. September zwischen 10 und 18 Uhr beratungserfahrene Mitarbeiter*innen für Gespräche erreichbar. Jede Person, die ein Anliegen hat, etwas fragen oder mitteilen möchte, kann sich an die Hotline wenden.

 

Stand: 20.09.22 15:30 Uhr

Bischof Franz-Josef Bode äußert sich in einer ersten Stellungnahme zum Zwischenbericht der Studie der Universität Osnabrück zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück wie folgt:

„Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck der Pressekonferenz, in der eben der Zwischenbericht der Studie vorgestellt wurde. Ich hatte diesen Zwischenbericht gewollt, damit die Wahrheit auch möglichst schnell ans Licht kommt. Jetzt beschäftigt es mich sehr, wie blind wir eigentlich gewesen sind und wie blind ich gewesen bin für das Leiden und die Perspektiven der Betroffenen. Ich trage die Verantwortung dafür, auch für das System im Bistum. Ich werde mich heute Nachmittag in den Text hineinknien und Gespräche führen, und wir werden gründlich beraten, wie der weitere Weg aussehen wird.“

Hier finden Sie das Statement des Bischofs.

Quelle: Bistum.net

Stand: 20.09.22 14:05 Uhr

Pressemeldung der Universität Osnabrück zum "Zwischenbericht: Noch zahlreiche Pflichtverletzungen des Bistums Osnabrück zulasten Betroffener von sexualisierter Gewalt".

 

Stand: 20.09.22 14:00 Uhr

20. September

Die Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Universität Osnabrück wird am 20. September ab 10 Uhr live auf dem YouTube-Kanal der Universität übertragen: www.youtube.com/uniosnabrueck1
Im Anschluss wird die Universität auf ihrer Internetseite allen Interessierten den Zwischenbericht zum Herunterladen zur Verfügung stellen: www.s-gewalt.uni-osnabrueck.de

Ebenfalls am 20. September wird eine Telefon-Hotline des Bistums freigeschaltet. Unter der Nummer 0541 318780 sind vom 20. bis 22. September zwischen 11 und 19 Uhr sowie am 23. und 24. September zwischen 10 und 18 Uhr beratungserfahrene Mitarbeiter*innen für Gespräche erreichbar. Jede Person, die ein Anliegen hat, etwas fragen oder mitteilen möchte, kann sich an die Hotline wenden.

Für Betroffene sexualisierter Gewalt oder geistlichen Missbrauchs sind darüber hinaus jederzeit die unabhängigen Ansprechpersonen im Bistum erreichbar: bistum-osnabrueck.de/kontaktdaten-fuer-betroffene-sexueller-oder-spiritueller-gewalt

21. September

Die Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt durch die Studie der Universität erfolgt in völliger Unabhängigkeit. Vor der Veröffentlichung des Teilberichts haben Vertreter*innen des Bistums keinerlei Einblick in die Ergebnisse. Weder Bischof Franz-Josef Bode noch andere Mitglieder der Bistumsleitung können daher am 20. September auf einzelne Ergebnisse der Studie eingehen oder konkrete Schlüsse daraus ziehen. Der Bischof wird die Studie zunächst lesen und dann gemeinsam mit Betroffenenvertretern, Mitgliedern der Bistumsleitung und weiteren Expert*innen über die Konsequenzen beraten.

22. September

Das Bistum plant als Reaktion auf die Veröffentlichung der Universität eine eigene Pressekonferenz am 22. September um 11 Uhr. Hier wird sich Bischof Franz-Josef Bode inhaltlich zu den Studienergebnissen äußern. Er wird ausführlich benennen, welche Schritte im Umgang mit sexualisierter Gewalt für das Bistum bereits gegangen wurden und welche folgen werden. Die Pressekonferenz wird live auf dem YouTube-Kanal des Bistums Osnabrück übertragen: www.youtube.com/bistumosna

Außerdem wird es am 22. September um 14 und um 18 Uhr digitale Informationsveranstaltungen für Mitarbeiter*innen in Bistum und Caritas und für Gremienvertreter*innen geben, bei denen Sie die Möglichkeit zur Information und zum Austausch mit Vertreter*innen der Bistumsleitung haben. Eine E-Mail mit Anmeldemodalitäten und Zugangslinks wird rechtzeitig vorab über das Büro des Generalvikars versandt.
Für Mitarbeiter*innen der Stiftungsschulen sowie Religionslehrer*innen werden am Freitag, 23. September, zwei digitale Informationsveranstaltungen stattfinden: Für Mitarbeiter*innen der Schulstiftung von 14:30 - 16:00 Uhr und für Religionslehrer*innen an öffentlichen Schulen von 16:30 - 18:00 Uhr.

Weitere wichtige Informationen

Weiter grundlegende und aktuelle Informationen zum Schutzprozess und zu Prävention und Missbrauch im Bistum Osnabrück gibt es auf der Internetseite bistum-osnabrueck.de/schutzprozess
In der vergangenen Woche wurde außerdem eine Broschüre zum Schutzprozess veröffentlicht, die als PDF heruntergeladen und als Printprodukt bestellt werde kann. Weitere Informationen dazu gibt es hier: bistum-osnabrueck.de/broschuere-mit-infos-zum-schutzprozess

Kontakt

Sollten im Kontext der Veröffentlichung der Studie Medienvertreter auf Sie zukommen und Sie um Statements oder Einschätzungen, informieren Sie bitte die Pressestelle des Bistums. Von hier erhalten Sie gerne Unterstützung: E-Mail: pressestelle@ bistum-os.de bzw. Telefon: 0541 318-510

Wenn Sie persönlich weitere Fragen haben, wenn Ihnen Informationen fehlen, wenn Sie unsicher im Blick auf das eigene Vorgehen sind, dann wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Schutzprozesses, die Sie ebenfalls gerne unterstützt: E-Mail: schutzprozess@ bistum-os.de bzw. Telefon: 0541 318-380

Quelle: Bistum.net 

Weitere Informationen und Adressen:

Sollten Sie Hilfe oder Beratung benötigen, wenden Sie sich gerne an die Ansprechpersonen - die Kontaktdaten finden Sie auf Seite 24 des Institutionellen Schutzkonzeptes (ISK) der Pfarreiengemeinschaft. Weitere Infos zum ISK finden Sie hier.