Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Kirche – Einladung zum Mitgestalten
Liebe Gemeindemitglieder,
im Dekanat Osnabrück-Nord ist ein wichtiger Prozess gestartet: Gemeinsam wollen wir überlegen, wie unsere Kirche auch in Zukunft lebendig, glaubwürdig und wirksam sein kann – trotz knapper werdender Ressourcen an Personal und Finanzen.
Unter der Leitfrage „Wie sieht eine zukunftsfähige Kirche aus?“ werden derzeit im gesamten Dekanat relevante Themen gesammelt, die uns als Gemeinde besonders bewegen:
In den kommenden Monaten werden verschiedene Arbeitsgruppen entstehen, in denen Menschen gemeinsamneue Ideen und Modelle entwickeln und erproben. Es geht dabei nicht um schnelle Lösungen, sondern um mutige Schritte – getragen vom Vertrauen, dass der Heilige Geist uns auf diesem Weg begleitet. Innovationen sind ausdrücklich erwünscht!
Im Namen des Pastoralteams und des Dekanats
Mechthild Revermann (Dekanatsreferentin) & Annika Kollmer (Referentin für Gemeindeentwicklung & Organisationsberatung)
Dekanatsprozess im Dekanat Osnabrück Nord
GEBÜNDELTE INFOS:
In den nächsten zwei Jahren wird in allen Pfarreien(gemeinschaften) des Dekanats Osnabrück Nord über die Zukunft des kirchlichen Lebens beraten. Dies geschieht im Rahmen eines sogenannten Dekanatsprozesses, den die Leitung des Bistums Osnabrück hat.
Zum Dekanat Osnabrück Nord gehören:
Pfarreiengemeinschaft Fürstenau (Fürstenau, Schwagstorf, Hollenstede, Berge, Grafeld)
Pfarreiengemeinschaft Artland(Nortrup, Badbergen, Quakenbrück, Hengelage)
Pfarreiengemeinschaft Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp
Pfarreiengemeinschaft Merzen-Neuenkirchen-Voltlage
Pfarreiengemeinschaft Hasegrund (Alfhausen, Bersenbrück, Lage/Rieste, Vörden)
Pfarrei Bramsche
Pfarreiengemeinschaft Wallenhorst (Rulle, Wallenhorst, Hollage)
Pfarreiengemeinschaft Bohmte-Hunteburg-Lemförde
Pfarreiengemeinschaft Belm-Icker
Pfarreiengemeinschaft Ostercappeln (Ostercappeln, Schwagstorf, Bad Essen)
Grundfür den Dekanatsprozess
ist die sich wandelnde gesellschaftliche Situation, zu der auch der Rückgang an Kirchenmitgliedern gehört. Gleichzeitig befindet sich das Bistum Osnabrück in einer finanziell angespannte Situation, auf die reagiert werden muss.
Ziel des Dekanatsprozesses ist, die pastoralen Perspektiven für die Zukunft festzulegen, die sich dabei an den finanziellen und personellen Rahmenbedingungen bzw. deren Entwicklungen orientieren. So werden Pastorales Tun, Personal, Strukturen und Gebäude im Prozess in den Blick genommen. Seitens der Fachabteilungen des Bistums Osnabrück werden die Prozesse eng begleitet, sodass tragfähige Entscheidungen gemeinsam getroffen werden können. Alle Ergebnisse werden schriftlich festgehalten und zeitnah in eine Umsetzung gebracht.
Sechs Grundlagenzeichnen den Dekanatsprozess aus und verdeutlichen, dass es ein gemeinsamer, kooperativer Prozess zwischen Dekanat und Bistumsverwaltung ist.
prozesshaft: Prozess läuft in einem definierten Zeitraum von ca. 2 Jahren.
partizipativ: Beteiligung von Ehren- und Hauptamtlichen, Gemeindemitgliedern, Netzwerken und Menschen, die sich beteiligen möchten. Förderung einer Arbeit „auf Augenhöhe“. Gemeinsame Beratung mit der Bistumsleitung, was für diese Region sinnvoll ist.
regional: er bezieht sich auf das Dekanat/Region, keine Pauschallösungen
vielfältig:der Prozess, sowie dessen Ergebnisse, Lösungen und Modelle orientiert sich an den Menschen vor Ort und deren Themen orientiert
spirituell: Prozessschritte und Entscheidungen sind im Glauben verwurzelt.
Gemeinsame Glaubens- und Kirchenerfahrungen während des Prozesses.
lernend: Ablauf bildet Rahmen, Einzelschritte ergeben sich durch Bedürfnisse und Erkenntnisse aller Beteiligten im Prozess.
Mögliche Entscheidungen im Dekanat und in den Bistumsabteilungen werden regelmäßig in Zwischenreflexionenmiteinander abgeglichen, beraten und getroffen. Während des Prozesses werden bereits erste Entscheidungen umgesetzt, alle weiteren konkreten Umsetzungsschrittefolgen nach dem Abschluss. Insgesamt handelt es sich um einen zukunftsweisenden Prozess für die kommenden Jahre, die vorgesehenen Zahlen für das hauptamtliche Personal sehen eine Umsetzung für das Jahr 2030 vor.
Die Prozesssteuerung und die “kommunikative Schnittetelle” des Prozesses liegt bei der Steuerungsgruppe bestehend aus: Katharina Abeln, Ulf Dieckmann, Irmgard Drees, Steffen Eisenbach, Michael Franke, Marga Hartong, Sarah Kleene, Matthias Lemper, Franziska Notzon, Klaus Steinkamp sowie den Prozessbegleiterinnen Dekanatsreferentin Mechthild Revermann und Annika Kollmer aus dem Team Gemeindeentwicklung und Organisationsberatung des Seelsorgeamts in Osnabrück.
Zudem wurde Sr. Raphael Mertens aus den Benediktinerinnenkloster, Osnabrück, um die geistliche Begleitung der Steuerungsgruppe und des Prozesses gebeten.
Kontakt:
Mechthild Revermann: m.revermann@bistum-os.de | 05462 8879115 | 01515 3685967
Annika Kollmer: a.kollmer@bistum-os.de | 0541 318241| 0151 59953307
Wer regelmäßig wichtige Informationen zum Dekanatsprozess erhalten möchte, kann sich bei Mechthild Revermann für den Newsletter zum Projekt anmelden.
Pfarrer
Michael Franke
Kolpingstr. 12
49577 Ankum
Tel: 05462 - 887 91 12
E-Mail: m.franke@bistum-os.de
Zuständigkeitsbereiche (Stellenumfang 100%):